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Die aktuellen Lesetipps der Buchhandlung Markus 

Hier trifft Tradition auf Moderne. Im Weberhaus in der Münsterstraße 9 ist die Buchhandlung Markus beheimatet. Elke Corsmeyer gründet ihr Unternehmen 1994. Das Fachwerkhaus aus dem Jahr 1649 wurde 2009 umfassend renoviert und verbindet im Inneren aktuelle und anspruchsvolle Literatur mit einem geschmackvollen und ausgesuchten Ambiente. An dieser Stelle finden Sie unsere monatlichen Lesetipps, die auch im Stadtmagazin Gütsel veröffentlicht werden!

 

Hank Green »Ein wirklich erstaunliches Ding«

© dtv bold#shitstorm

Stell dir vor, Außerirdische kommen auf die Erde – und du postest das allererste Video davon.

Genau so verläuft »Tag X« für die 23-jährige April. Ihr Clip von »Carl«, einer mysteriösen, aber beeindruckenden Roboter-Skulptur, geht über Nacht viral und katapultiert sie ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit. Überall auf der Welt sind Carls aufgetaucht – und niemand weiß, woher oder warum.

Die Ungewissheit lässt eine mediale Hysterie ausbrechen – Schock, Neugier und Angst treffen auf Sensationslust und apokalyptische Fantasien.

Immer mehr Verschwörungstheoretiker, die sogenannten Defender, sehen in der außerirdischen Intelligenz eine Bedrohung, gegen die es zu kämpfen gilt – und dazu gehört auch deren Entdeckerin April ...

 
dtv bold, 448 Seiten, 22 Euro

 

 

Su Turhan »Die Siedlung«

© PiperDie Zukunft ist smart - sicher ist sie nicht.

Hightech, der Traum vom ewigen Leben, eine Frau allein gegen die Konzerne - der bekannte Drehbuch- und Romanautor Su Turhan präsentiert sich mit "Die Siedlung" von einer völlig anderen Seite. Nach der bei Presse wie Lesern sehr beliebten "Kommissar Pascha"-Reihe (u. a. "Bierleichen", "Kruzitürken" und "Mordslust pur") entwirft Turhan einen Near-Future- und Verschwörungsthriller um die Zukunft des Wohnens und Zusammenlebens, um Gier und Liebe, Hybris und Mord.

"Himmelhof" ist das Paradies auf Erden. Die Mustersiedlung liegt idyllisch an einem See, künstliche Intelligenz durchdringt den Alltag der Bewohner. Vordenker und Start ups sorgen für Drohnen, autonom fahrende Fahrzeuge, selbstlernende Recylingsysteme. In der medizinischen Forschung wird zum Wohle der Menschen neuartiges erdacht. Als es ausgerechnet hier zu einer dramatischen Geiselnahme mit tödlichem Ausgang kommt, ist das ein Schock. Wenig später zieht Helen Jagdt in eines der Smarthomes ein, angeblich eine Yogalehrerin. Sie gewinnt das Vertrauen des ehemaligen Biochemikers Adam Heise, der nicht ahnt, dass sie gegen ihn ermittelt. Als er hinter ihr Geheimnis kommt, nutzt er alle technischen Möglichkeiten "Himmelhofs", um zu verhindern, dass sie die Abgründe hinter der schönen Fassade ans Licht bringt. Schon bald muss Helen um ihr Leben fürchten - das Paradies der Zukunft wird zur Hölle im Hier und Jetzt.

Piper, 320 Seiten, 15 Euro

 

 

Philipp Lyonel Russell »Am Ende ein Blick aufs Meer«

© Insel VerlagFrederick Bingo Mandeville kommt am 12. September 1880 im kleinen Städtchen Farnham, Surrey, zur Welt. Und bereits in den ersten Wochen wird unübersehbar, was ihn sein Leben lang auszeichnen wird: Bingo hat ein geradezu bestürzend unerschütterliches, heiteres Gemüt. Nichts bringt ihn aus der Ruhe, er lacht gerne und oft, und am liebsten schart er Zuhörer um sich, um sie mit selbst erdachten Possen zu unterhalten. Kaum verwunderlich, dass er später als gefeierter Autor heiterer Gesellschaftsromane zu Ansehen und Vermögen kommt. Doch der Zweite Weltkrieg reißt ihn aus der Behaglichkeit seiner Schreibstube an der französischen Atlantikküste, wo er sich mit seiner Frau Florence niedergelassen hat. Als "feindlicher Ausländer" wird er in ein deutsches Lager interniert - doch auch dort vermag er seine Mitinsassen mit seinen Späßen aufzuheitern. Und merkt dabei gar nicht, wie die deutsche Propaganda ihn vor ihren Karren zu spannen weiß - denn wenn derart gute Stimmung herrscht, wie schlimm kann es dann schon sein?

Philipp Lyonel Russell erzählt von einem Mann, der stets gutgelaunt durchs Leben geht, der alles mit einem Scherz zu garnieren und mit Humor zu nehmen weiß - bis ihm genau das zum Verhängnis wird ...

Insel, 220 Seiten, 20 Euro

 

Lucia Berlin »Welcome Home«

 © Kampa VerlagLucia Berlins Erzählungen, die zu den schönsten literarischen Wiederentdeckungen der letzten Jahre gehören, gehen auch deshalb so unter die Haut, weil sich in ihnen ihr eigenes wechselvolles Leben spiegelt. 18 Mal zog sie um, wurde mit 32 Jahren als Mutter von vier Söhnen bereits zum dritten Mal geschieden, war nirgends richtig zu Hause. Kurz vor ihrem Tod 2004 schrieb sie an einem Buch, das mehr als 20 kurze autobiografische Texte enthält, chronologisch geordnete Erinnerungen an die Orte, die sie prägten und an denen auch ihre Geschichten spielen. Sie beginnen 1936 in Alaska und enden (viel zu früh) 1966 im Süden Mexikos, mehr Zeit blieb ihr nicht. Ergänzt durch eine Auswahl von Fotos und Briefen, gibt der von ihrem Sohn Jeff herausgegebene Band einen faszinierenden Einblick in den Lebensstoff, aus dem Lucia Berlin ihre einzigartige Literatur geschaffen hat: "Da waren sie, die Geschichten ihrer Kindheit, die wir so oft gehört hatten, als wir noch klein waren. Nur geordnet und nicht mehr als Fiktion getarnt". (Jeff Berlin im Vorwort)

Kampa, 208 Seiten, 24 Euro

 

Angelika Waldis »Das geheime Leben der Schneiderin«

© WunderraumTag für Tag sitzt die Schneiderin Jolanda Hansen in ihrem Atelier und ändert Kleider. "Zweimal Langarm mit Manschette" steht im Auftragsbuch, dessen hintere Seiten für Dinge reserviert sind, die Jolie niemals aussprechen würde. Versteckte Wahrheiten über ihre Kunden zum Beispiel. Und Fragen zu Franz, ihrem großen Bruder, der mit siebzehn von einem Badeausflug nicht zurückkam.
Als Jolie zum achtzigsten Geburtstag der Eltern eine große Familienfeier vorbereitet, kann sie das allgemeine Schweigen nicht mehr ertragen. Was, wenn Franz damals gar nicht ertrunken, sondern fortgegangen ist? Nach all den Jahren begibt sie sich auf die Suche, trennt ihr sauber umsäumtes Leben auf und findet viel Verborgenes.

 

Wunderraum, 192 Seiten, 20 Euro

 

Jörg Fauser »Das Schlangenmaul«

© Diogenes"Für wen arbeitest du, Harder?" "Für Bargeld."

»Bergungsexperte für außergewöhnliche Fälle« nennt sich Heinz Harder, arbeitsloser und abgebrannter Illustriertenschreiber in der geschalteten Anzeige. Seine erste Klientin ist reich und schön, und für den »Journalisten, Detektiv und Ritter« wird es zunehmend gefährlich im Berlin der windigen Geschäftsmänner, illegalen Clubs und dubiosen Politikmachenschaften, wohin ihn die Spur der verschwundenen Tochter führt.

Diogenes, 6 CDs, 26 Euro

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© wetterdienst.de

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Inhaberin: Elke Corsmeyer
Münsterstraße 9 (Weberhaus)
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Telefon (0 52 41) 2 88 88
Telefax (0 52 41) 1 63 35
E-Mail info@buchhandlung-markus.de
www.buchhandlung-markus.de

Montag bis Freitag 9.30–18.30 Uhr
Samstag 9.30–16 Uhr